Presseberichte

Erstes Literatur-Frühstück voller Erfolg

PAZ 9.2.2015

 

Die Premiere war geglückt: das erste Literatur-Frühstück, ein Angebot des Familienzentrums Vechelde, war ein voller Erfolg. Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Birgit Schollmeyer von der Buchhandlung Bücherwurm in Braunschweig eine bunte Palette an Kinder- und Jugendbüchern sowie Erwachsenenliteratur. Literatur-Frühstück in Vechelde: Birgit Schollmeyer stellte Kinder- und Jugendbücher sowie Erwachsenenliteratur vor. Quelle: bol Der Einladung waren mehr als 30 Personen gefolgt, die in der Christuskirche zusammenkamen, um sich bei einem leckeren Frühstück für kommende Leseabenteuer inspirieren zu lassen. Zu Beginn begrüßte Dagmar Lührig, Leiterin des Familienzentrums, die Besucher „Ich freue mich sehr, dass so viele heute hergekommen sind und bin schon sehr gespannt, was Frau Schollmeyer uns mitgebracht hat.“ Diese erklärte zunächst, dass ihr die Einladung zum Literatur-Frühstück in der Kirche ein wenig komisch vorkam. „Es ist in der Tat das erste Mal, dass meine Bücher auf einem Altar liegen. Befremdlich aber irgendwie auch schön“. Lührig hatte zusammen mit Britta Knorr und Birgit Beyer das Literatur-Frühstück direkt in der Kirche organisiert. Schollmeyer brauchte dann nur wenige Sekunden, um die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Die Begeisterung für Bücher transportierte die Fachfrau gekonnt auf die Besucher. Gerade im Bereich der Kinderbücher macht ihr das niemand so schnell nach. Da wünscht man sich selbst wieder ein Kind zu sein und so tolle Bücher lesen zu können. Wie gut, dass man als Mutter, Vater, Oma und Opa nochmal die Gelegenheit dazu bekommen hatte. Neben vielen Kinderbüchern, wurde auch Jugendliteratur vorgestellt und für erwachsene Leseratten hatte Schollmeyer ebenfalls einiges im Gepäck. Eine gelungene Veranstaltung, die von einem reichhaltigen Frühstück gekrönt wurde.

bol

Krabbelweihnacht in Vechelde

Vechelde. Elefanten, die nach Bethlehem ziehen und Bären, die das kleine Jesuskind bewundern - beim wohl turbulentesten Krippenspiel des Landkreises war an Heiligabend in der Kirche in Vechelde alles erlaubt, was das Kinderherz begehrt.


Monika Kinkel und Pfarrer Hans-Peter Kinkel leiteten die Veranstaltung.

Quelle: Janine kluge (ju)

Dort fand bereits zum neunten Mal die beliebte Krabbelweihnacht satt - und mehr als 150 große und kleine Gäste waren am Ende restlos begeistert.

„Es ist ein weihnachtlicher Gottesdienst für die Allerkleinsten“, erklärt Pfarrer Hans-Peter Kinkel. Mit Fingerspielen, kleinen Instrumenten und lustigen Stofftieren wurde der Gottesdienst liebevoll von Erzieherin Monika Kinkel vom Evangelischen Familienzentrum Vechelde gestaltet. Sie betreut in der Gemeinde auch die Delfigruppen und Spielkreise und kennt viele Kinder und ihre Eltern gut. „Bei der Krabbelweihnacht herrscht immer eine ganz familiäre Atmosphäre“, freute sich Monika Kinkel nach der Veranstaltung über den gelungenen Gottesdienst. Pfarrer Kinkel hatte in diesem Jahr erstmals auch bewusst auf seinen Talar verzichtet. „Das schreckt die Kinder nicht so sehr ab und es passt zu dem familiären Gedanken, den die Krabbelweihnacht prägt“, so der Geistliche.

Bei den den Kindern wohl bekannten Finger- und Bewegungsspielen machten die Kleinsten wie die Eltern mit Begeisterung mit. Da stampfte der große Elefant durch die Kirche und der Bär klatschte im Takt. „Es ist ein etwas anderer Gottesdienst“, sagt Kinkel. „Es ist eine schöne Gelegenheit für die Eltern sehr kleiner Kinder, auch an Weihnachten in den Gottesdienst gehen zu können. Bei der Krabbelweihnacht stört es niemanden, wenn mal ein Kind weint oder quäkt.“ Doch das war für die Kleinen auch nicht nötig, denn hier musste niemand still auf seinem Platz sitzen bleiben. Die Kleinen krabbelten durch den Kirchengang, zupften am Weihnachtsbaum und bewunderten die Krippe im Altarraum. Zwischendurch wurden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, mit Rasseln und Glöckchen wurde musiziert und Pfarrer Kinkel las kurze Passagen aus der Weihnachtsgeschichte. Am Ende des knapp 30-minütigen, ungewöhnlichen Gottesdienstes sahen die Kinkels nur noch in strahlende Gesichter - bei Klein und Groß.

ju

Evangelisches Familienzentrum Vechelde hält viele Angebote bereit

Vechelde. Vom Geburtsvorbereitungskurs über Eltern-Kind-Gruppen bis hin zum Chor, bei dem auch Senioren mitwirken – die Bandbreite des Familienzentrums der evangelischen Kirchengemeinde ist riesig. Besonders stolz aber sind die hauptamtlichen Mitarbeiter auf die vielen jungen Menschen, die sich Jahr für Jahr zu Jugendleitern ausbilden lassen und so das ehrenamtliche Engagement unterstützen.

Gemei Das Familienzentrum setzt auf Nachwuchs aus den eigenen Reihen.Auch in der Kirche sind die Teamer aktiv.Fotos: OH

„Unsere Teamerschulung knüpft an den Konfirmandenunterricht an. Denn zu diesem Zeitpunkt sind die Jugendlichen besonders mit dem Familienzentrum verbunden und daher motiviert“, erklärt Dagmar Lührig, Leiterin des Familienzentrums. „Vor allem auf den Konfirmandenfreizeiten, die unter anderem von jugendlichen Betreuern begleitet werden, bekommen viele junge Menschen Lust, selbst Teamer zu werden.“
Knapp drei Viertel jedes Konfirmandenjahrgangs nimmt an der Betreuerschulung teil. „Allerdings bleiben natürlich nicht alle auf Dauer dabei.“ Doch immerhin – derzeit zählt das Familienzentrum knapp 60 Jugendliche, die aktiv dabei sind. „Wir legen stets großen Wert darauf, dass jeder die Aufgaben übernehmen kann, die ihm liegen. Zum Beispiel können alle, denen der direkte Kontakt mit anderen Menschen schwerfällt, bei den Einkäufen oder der Essensvorbereitung helfen“, so die Sozialpädagogin.
Die Ausbildung zum Betreuer ist an der Ausbildung zur Jugendleitercard orientiert. „Diese kann mit 16 Jahren beantragt werden.“ Die Ausbildung ist vielschichtig. Vor allem auf die Vermittlung von sozialen Kompetenzen wird viel Wert gelegt. „Die Jugendlichen lernen zu reflektieren, zu organisieren und Spieltage oder andere Aktionen vorzubereiten.“ Außerdem wird immer auch die Frage gestellt, was das Schlimmste ist, was den jungen Betreuern passieren kann. So werden auch Antworten auf Fragen wie „Wie verhalte ich mich, wenn mich ein Kind nicht ernst nimmt?“ oder „Was kann ich tun, wenn sich zwei Kinder prügeln?“ gefunden.

Betreuer werden in den Ferien geschult

Durchgeführt wird die Betreuerschulung immer in den Osterferien vor der Konfirmation – und zwar in der gleichen Unterkunft in Wahmbeck an der Weser, die die Jugendlichen von ihren Konfirmandenfreizeiten kennen. „Das ist unser Motor. Denn die Konfirmanden finden die Freizeiten toll und wollen unbedingt noch einmal nach Wahmbeck zurück“, schildert die 46-jährige Familienberaterin, die seit 2001 hauptamtlich für das Familienzentrum arbeitet.
Nach der Ausbildung zum Teamer bietet das Familienzen-trum den jungen Menschen viele Möglichkeiten, ihr erworbenes Wissen anzuwenden.  So können sie zum Beispiel die Kinderbetreuung bei der jährlichen Familienfreizeit übernehmen und die Freizeiten der jüngeren Konfirmandenjahrgänge übernehmen. „Unser größtes Projekt ist natürlich in jedem Jahr die Sommerferienaktion, bei der wöchentlich bis zu 100 Kinder teilnehmen.“ Diese Aktion bedarf vieler Vorbereitungen, die viele helfende Hände erfordern. „Aber die Betreuer profitieren selbst ja auch davon. Die ehrenamtliche Arbeit trägt sehr zur Persönlichkeitsbildung bei“, so Lührig. Auch Unternehmen zeigen sich bei Bewerbungen oft interessiert, wenn ein entsprechender Nachweis beigefügt wird. „Sehr gern stellen wir solche kleinen Zeugnisse aus.“

Tanja Wosnitza

PEINER ALLGEMEINE ZEITUNG 22.04.2014

 

Fröhliche Ostereiersuche rund um die Christuskirche

Vechelde. Schon seit Jahren organisiert die Kirchengemeinde Vechelde für Ostern ein Fest für Eltern und Kinder. Auch dieses Jahr fand dieses besondere Ereignis am Ostermontag in der und um die Christuskirche statt.

 

Nach der Ostereier-Suche wurde die „Beute“ begutachtet.

Nach der Ostereier-Suche wurde die „Beute“ begutachtet.

 

Um 10.30 Uhr eröffnete Gemeindepfarrer Hans-Peter Kinkel mit einem Gottesdienst die Feierlichkeiten. Der Gottesdienst war dabei eine bunte Mischung für die jüngeren und erwachsenen Besucher: Neben Texten für die Eltern wurden auch kindgerechte Geschichten vorgelesen und besprochen. Besonders eine Geschichte über die Frage, woher das Ei denn kommt - vom Osterhasen oder von den Hühnern - mit dem Titel „Hühner-Hasen-Krach“ sorgte für gute Laune. Aber auch kindergerechte Bibelgeschichten und Lieder waren mit im Repertoire.

Doch der Höhepunkt des Tages kam erst nach dem Gottesdienst: Schon kurz vor Ende hatten sich Mitglieder des Organisationsteam aus der Kirche geschlichen und Ostersüßigkeiten hinter Sträuchern und Bäumen auf dem Rasen rund um die Kirche versteckt.

Diese Süßigkeiten durften nun zuerst von den Kindern unter 1,50 Meter gesucht werden, später durften auch die Größeren bei der Suche helfen und so „konnten manche mit einem vollen Korb nach Hause gehen“, freute sich Kinkel.

Mit lautem Geschrei rannten die Kinder über die Wiese und suchten mit viel Eifer nach den versteckten Süßigkeiten. Das Gejohle und die Freude war jedes Mal riesig, wenn ein Sucher wieder auf einen Fund stieß. Schnell wurde dieser seinen Freunden mitgeteilt und die muntere Suche ging weiter.

Auch bei den Eltern sorgte die Aktion für gute Laune, und die Funde der Kinder wurden immer wieder gern bestaunt.

Kinkel zeigte sich auch sonst sehr zufrieden: „Es ist ein tolles Ergebnis. Die Familien wissen bei uns einfach, was sie bekommen.“ Das bestätigt Dirk Paulmann aus Vechelde, der mit seinem kleinen Sohn das Fest besuchte: „Der Gottesdienst hat mir gut gefallen - gerade, weil er auch für Kinder war. Und die Ostereiersuche ist einfach eine schöne Aktion.“

jaw

 

 

PEINER NACHRICHTEN 8. April 2014

 

Hilfe für Eltern und Kinder

 

Für Familien in schwierigen Situationen sind Dagmar Lührig (links) und Birgit Beyer von der Kirchengemeinde Vechelde da. 

Familienberatung der Kirchengemeinde steht bei allen Fragen zur Seite

Von Heike Heine-Laucke

 

Für Familien in schwierigen Situationen sind Dagmar Lührig (links) und Birgit Beyer von der Kirchengemeinde Vechelde da.

Foto: Heike Heine - LauckeSorgen, Nöte und Fragen in der Erziehung sowie partnerschaftliche Probleme, das sind Themen, mit denen sich Menschen an die evangelische Familienberatung der Kirchengemeinde Vechelde wenden. Über die Akzeptanz ihrer Arbeit freuen sich die Kirchenangestellten Dagmar Lührig und Erzieherin Birgit Beyer natürlich.

Aber es gibt auch einen Wermutstropfen: Zu wenig finanzielle Unterstützung für das Projekt und dadurch hat die Familienberatung nur ein eingeschränktes Zeitfenster für Familien zur Verfügung. Ein kleiner Lichtblick scheint allerdings in Sicht, so Pastor Hans-Peter Kinkel, wir haben einen Antrag zur Unterstützung bei der Landeskirche Wolfenbüttel gestellt und hoffen.

Seit Eröffnung der Beratungsstelle 2012 finanzieren Sponsoren und kostenpflichtige Kurse das Angebot der kirchlichen Einrichtung. „Ohne die Gelder, wäre unsere Arbeit überhaupt nicht möglich“, sagt Pädagogin Dagmar Lührig.

Die Beratungsstelle bietet ein breites Spektrum an und richtet sich an Familien, Eltern, Alleinerziehende, Adoptivfamilien und Patchwork-Familien. „Wir unterliegen der Schweigepflicht und beraten konfessionsunabhängig“, betont Birgit Beyer.

Zur Familienberatung kommen Menschen, die sich in Not befinden, nicht mehr weiterwissen und dringenden Gesprächsbedarf haben. „Eltern kommen zu uns“, so die beiden Mitarbeiterinnen, „und wollen über ein Fehlverhalten ihres Kindes sprechen. Herauskommt dabei nicht selten, die unterschiedliche Auffassung von Erziehungswerten.“ Dagmar Lührig und Birgit Beyer versuchen auf die unterschiedlichen Ansichten hinzuweisen, und neue Sichtweisen zu eröffnen. In der heutigen Zeit haben Eltern immer noch Probleme, so die Pädagoginnen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. In der Familienberatung werden gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet. Dadurch kann erreicht werden, dass sich Familien neu definieren.

Aber dies ist nur ein Teil vom Ganzen, um die sich die Arbeit in der Beratungsstelle dreht. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gehören ebenfalls der Klientel, die Beratungen in Anspruch nehmen. „Wir versuchen Termine zeitnah zu vereinbaren, damit sich Hilfesuchende nicht alleingelassen fühlen. Für Notleidende ist es schlimm, wenn sie ein akutes Problem haben, und sollen dann noch wochenlang auf einen Termin warten.

 

FAMILIENBERATUNG

Kontaktaufnahme mit der Familienberatung

Telefonische Terminabsprachen unter (0 53 02) 65 21.

Bürozeiten sind dienstags bis donnerstags von 10 bis 12 Uhr und mittwochs und donnerstags von 15 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen sind unter www.familienzentrum-vechelde.de zu finden.

 

Wenn es notwendig ist, machen wir die Erstberatung auch telefonisch. Es wird auch kein Besuchsrhythmus vorgegeben. Zu uns kommen die Menschen freiwillig, anders als auferlegte Stunden von Ämtern und deshalb ist die Motivation auch höher“, so Birgit Beyer.

Cantabile Chor – aus vielen Stimmen wird ein Gesamtwerk

Peiner Nachrichten, 06.02.14

 

Vechelde. Im Vechelder Cantabile Chor haben Jung und Alt viel Spaß beim gemeinsamen Singen – das jüngste Mitglied ist 25 Jahre alt.

Von Katharina Pahl

Die Mitglieder des Vechelder Cantabile Chors mit ihrer Leiterin Karen Heider (vorne am Klavier, Zweite von rechts).
Die Mitglieder des Vechelder Cantabile Chors mit ihrer Leiterin Karen Heider (vorne am Klavier, Zweite von rechts).
Foto: Katharina Pahl
 

Nach und nach trudeln die Mitglieder des Cantabile Chors im evangelischen Familienzentrum in Vechelde ein. Ums Klavier bauen die Frauen und Männer Stuhlreihen auf. Ein Mal in der Woche treffen sie sich zum gemeinsamen Singen – im Programm haben sie neben neuer geistlicher Musik auch Filmmusik, Gospel und klassische Stücke.

Karen Heider leitet den Chor seit acht Jahren. Sie stimmt sich mit den Mitgliedern auf die Probe ein, steht am Klavier und schnipst – ein hohes und tiefes „Nana“, ein hohes und tiefes „Mum“, Lockerungsübungen.

„Soll ich begleiten?“, fragt Heider – am Klavier stehend – in die Runde. Und der Großteil nickt. Also setzt sich die 31-Jährige und beginnt. Die Gruppe beginnt am heutigen Abend mit „Adiemus“ – es handelt sich um ein Musikprojekt des Komponisten Karl Jenkins aus Wales. Die Frauen und Männer haben allesamt ihren Liederordner dabei, blättern. Seit September haben die Chorteilnehmer dieses Stück eingeübt. Ein langsamer Einstieg, Summen, die Sprache besteht aus erdachten Wörtern des Komponisten. Es folgt ein Lied aus der neuen geistlichen Tonkunst – „ohne deinen Segen“. Sopran, alt, Tenor und Bass – alles ist vertreten.

Die Sänger blicken immer wieder zu der Chorleiterin, dann wieder in ihr Notenheft. Seit Juni vergangenen Jahres ist Nadine Mierzynski dabei. Die Vechelderin ist mit ihren 25 Jahren das jüngste Mitglied. „Das Singen macht mir großen Spaß und ist abwechslungsreich“, berichtet Mierzynski. Am liebsten singt die Vechelderin das Neuste: Filmmusik.

MITGLIEDER GESUCHT

Der Vechelder Cantabile Chor sucht weitere Mitglieder. Das Chortreffen findet jeden Dienstag um 19.30 Uhr statt und dauert eineinhalb Stunden. Weitere Informationen gibtt Dagmar Lührig vom evangelischen Familienzentrum unter der Telefonnummer (0 53 02) 65 21.

Viele kommen und gehen gesehen hat indes Angelika Sonnenberg. Die 65-Jährige ist seit mehr als 20 Jahren dabei und Gründungsmitglied. „Es ist schön, nach vielen kleinen Schritten das Gesamtwerk zu hören“, erklärt Sonnenberg fasziniert. Dabei gebe es immer Stücke, die ihr besonders viel Spaß bereiten würden – und eben welche, die weniger Freude mit sich bringen. Bei Gottesdiensten, Jahreskonzerten oder auch mal zu Konfirmationen treten die Mitglieder auf.

Theatertag für Kinder

Eine tapfere Mutter, vor der sogar Piraten vor Angst zittern

 

Peiner Nachrichten am 27.1.2014/ Heike Heine-Laucke

 

 Die kleine Molly wird von Piraten entführt – doch ihre Mutter kämpft um das Kind, will es aus den Fängen der Seeräuber befreien. Gelingt der Mama das? Spannung war also angesagt in dem Stück „Käpten Knitterbart und seine Bande“, das die Theatergruppe „Wellenbrecher“ am Sonnabend gleich zwei Mal in der evangelischen Kirche in Vechelde aufgeführt hat.

Zwei Aufführungen, für die die Laienspielgruppe viel Applaus und Lob von den Kindern und Erwachsenen im Publikum erhalten hat: Die Veranstaltung mit dem Motto „Ein Theatertag für Familien“ wurde von den „Wellenbrechern“, dem Elternrat und Eltern der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Vechelde organisiert.

Gebannt verfolgten die Kinder das auf der Altarbühne aufführte Stück „Käpten Knitterbart und seine Bande“. Doch schließlich nahm die Geschichte ein glückliches Ende – der Mutter gelang es, den Piraten die entführte Molly wieder zu entreißen, das Kind kehrte unbeschadet nach Zuhause zurück. Die Piraten – diese Bösewichte, die auf den ersten Blick so cool und unbezwingbar erschienen – zitterten schließlich vor Angst und gaben ihren Plan auf, das Mädchen in ihren Fängen zu behalten.

 

Die Vorlage zu dem Kinderstück lieferte das Buch „Käpten Knitterbart und seine Bande“ der Schriftstellerin Cornelia Funke: Die Laienschauspielerinnen Anke Lengnick und Birgit Beyer haben das Stück für die Theatervorführung der „Wellenbrecher“ umgeschrieben und einige Szenen so verändert, dass sie bühnentauglich wurden. Den Kindern gefiel das Stück, denn sie hatten Spaß am Zusehen und applaudierten kräftig. Ziel der Aktion am Samstag war es, den Kindern in einem Theaterstück zu zeigen, dass auch Starke einmal schwach sind. Der Erlös wird für Projekte des Kindergartens verwendet.

 

 

DIE „WELLENBRECHER“

Die Theatergruppe „Wellenbrecher“ hat sich vor elf Jahren aus Eltern des Vechelder Kindergartens „Arche Noah“ gegründet. Rund 20 Laienschauspieler üben gemeinsam Stücke ein und führen sie bei verschiedenen Aktionen auf.

Zu den Programmpunkten der Gruppe gehören das Kinderprogramm und die Literaturabende für Erwachsene. In der Theatergruppe spielen ebenfalls ehemalige Kindergartenkinder der Einrichtung „Arche Noah“ mit.

 

 

 

Birgit Beyer und „Wellenbrecher“-Mitglied Regina Stolley – beide arbeiten im evangelischen Familienzentrum in Vechelde – lobten: „Die Eltern haben mit ihren Lebensmittelspenden dafür gesorgt, dass wir eine hervorragende Verpflegung hatten, und der Elternrat hat sich im Service bewährt. Eine tolle Leistung.“

So berichtet die PAZ am 2.12.2013 über unseren Adventsmarkt

Viel Neues gab es in diesem Jahr beim traditionellen Straßenfest und verkaufsoffenen Sonnabend in Vechelde. Erstmals organisierte das evangelische Familienzentrum einen Adventsmarkt auf dem Kirchengelände. Zudem gab es ein vorweihnachtliches Rahmenprogramm in der Kirche.

 

„Die Zusammenarbeit mit der Werbegemeinschaft und Arminia war toll. Die Organisation hat viel Spaß gemacht - und das beliebte Straßenfest bekommt dadurch einen mehr dem Advent entsprechenden Charakter“, freute sich Pastor Hans-Peter Kinkel, der gemeinsam mit mehr als 50 Helfern den Markt und das Programm auf die Beine gestellt hatte.

Die Geschäftsleute entlang der Hildesheimer und der Taubenstraße in der Ortschaft Vechelde hatten sich ebenfalls einiges einfallen lassen. Vor vielen Läden waren Stände aufgebaut - und ein Weihnachtsmann chauffierte sein Rentier in der Fahrradrikscha durch den Ort. Auf der Bühne an der Taubenstraße gab es vom Puppenspiel bis zum Popkonzert für jeden Geschmack das Richtige.

Zum Bummeln und Verweilen luden die 13 Stände rund um Kirche und Familienzentrum ein. Dort gab es zum Beispiel am Stand des Familienzentrums viel Selbstgemachtes. Die Arminia-Jungs grillten leckere Würste, Deko und Gestecke rundeten das Angebot ab.

„Wir haben von Schülern des zwölften Jahrgangs selbst gefertigte Mützen, Schals, Körnerkissen, Seifen und vieles mehr im Angebot. Mit dem Erlös möchten wir gerne unsere Abschlussfahrt nach Irland im kommenden Jahr finanzieren“, erklärten Doris Liess und Jessika Willer, beide Lehrerinnen an der Oswald-Berkhan-Schule.

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Ev. Kita Arche Noah

Ev. Kirchengemeinde Vechelde/Vechelade

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